AUSWAHL: HOME » HISTORY » EX 1/2 POPSTAR » Der Voodooclub lebt
Der Voodooclub lebt
Der Voodooclub lebt
Schon seit den Festival im Sommer 1999 verkündeten die Plakate wieder "Phillip Boa & the Voodooclub“. Was war geschehen? Viele glaubten erst an einen Druckfehler oder auf besseres Marketing mit dem alten Namen. Weit gefehlt, die Anordnung kam von Phillip selber. Für ihn sind der Voodooclub alle Musiker, Fans und Mitarbeiter die hinter Phillip Boa stehen und deshalb wird es in Zukunft wieder "and the Vooodooclub“ heißen (außerdem klingt es wesentlich cooler!). Seit Oktober 1999 erfolgt die Endproduktion vom neuen Album wiederum bei David Vella in den Temple Studios auf Malta. Das neue Album soll Ende Januar 2000 erscheinen. Die Abmischung erfolgt diesmal durch Peter "Black Pete" Schmidt (ehem. Assistent von Gareth Jones). Das Album spielt Phillip diesmal hauptsächlich alleine ein mit Hilfe von David Vella, Toett als Keyboarder und Moses als Drummer sowie dem neuen Mann am Bass Maik T.
Als weibliche Stimme ist wieder Alison Galea mit von der Partie und sorgt mit ihrer Untermalung für eine ganz besondere Atmosphäre. Als Album Titel sind So What oder My Private War im Gespräch. So What erscheint einigen als Albumtitel zu simpel, so dass sich Phillip schließlich entscheidet, das neue Album My Private War zu betiteln. So What wird als erste Single ausgewählt und ist ein klassischer Boa-Song. Als zweite Single wählt Phillip Rome in the rain aus, seiner Meinung nach, der beste Song, den er je geschrieben hat. Das Video zu So What wird unter der Regie von Nick Shofield im Fort St. Elmo auf Malta abgedreht. Für den April 2000 ist dann endlich auch wieder eine komplette Tournee durch Deutschland geplant. Weiterhin soll es Änderungen im Line-Up geben und die Beangrowers um Alison Galea werden als Vorgruppe agieren. Weiterhin wird Alison Galea auch mit Phillip alle Songs des neuen Album auf den Konzerten singen. Von Chris van Helsing habe man sich friedlich und freundschaftlich getrennt, er ist nicht mehr in der Band. Seinen Part als Gitarrist wird David Rebel übernehmen.
Am 17. Januar 2000 erscheint vorab zum neuen Album die Single So What
. Neben 2 Bonustracks befinden sich 2 Remixe des Titeltracks sowie das Video dazu auf der Maxi-CD. Am Montag, 31. Januar 2000 ist dann für alle Fans das lange Warten endlich zu Ende, nach fast zwei Jahren steht das neue Album My private War
in den Läden.
Parallel zur Veröffentlichung von My private war
läuft im Internet ein Remix-Contest von BMG/RCA und der Multimedia Agentur move.a.bit bei dem jeder die Möglichkeit hat, seine kreativen Ideen an einem Song vom neuen Album freien Lauf zu lassen. Später distanziert sich Boa von dieser Aktion, da er keinen Einfluss auf das Ergebnis der Jury hat.
Die 3 Sieger werden mit der Veröffentlichung ihrer Remix-Versionen von Baby take the strain out auf der im Sommer erscheinenden Rome in the rain Remix Maxi-CD belohnt. Da auch mehrere Remixe von So what von namhaften und angesagten Remixern (u. a. VNV Nation, Zombie Nation, Sauna Club, Soulcity) produziert wurden, wird kurze Zeit später zu Promotionzwecken die So what Remixes Maxi-CD (02/00) veröffentlicht. Die Remixe rufen die unterschiedlichsten Reaktionen hervor, da die Remixer keine Auflagen seitens Boa bekamen und teilweise die Songs komplett auseinander genommen haben bzw. "neue" Stücke auf Basis der Songstruktur schufen.


