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Come - back back back
Come - back back back
Im Frühjahr 2003 befindet sich Boa wieder auf Malta um den Songs fürs neue Album den letzten Schliff zu geben. Danach ist die Abmischung der Stücke geplant, was im späten Frühjahr 2003 erfolgt. Die Endmischung soll dann nach Phillips Wünschen zur Folge in London durchgeführt werden.
Laut letzten Planungen ist der Veröffentlichungstermin für das neue Album der Spätsommer 2003, die Vorabsingle dazu soll aller Voraussicht nach im Juli 2003 erscheinen. Eine Tournee ist für den Herbst in Planung. Auch ist wiederum das eine oder andere Open Air Festival in der Planung.
Im Frühsommer bewerben dann die Veranstalter vom Woodstage Festival plötzlich Phillip Boa and the Voodooclub mit dem Zusatz "erstmalig wieder live mit Pia Lund" und fachen damit die seit einiger Zeit immer wieder aufkeimenden und kursierenden Gerüchte in den Internet Gästebüchern und Internetforen der Fangemeinde um eine Rückkehr von Pia Lund zum Voodooclub an. Kurze Zeit später wird die Rückkehr von Pia auf ihrer Internetseite offiziell bestätigt, das Statement verschwindet aber kurze Zeit später wieder von der Site.
Wieder einmal herrscht große Verwirrung – keiner scheint anscheinend genaues zu wissen - wie ist der aktuelle Stand und die Rechtslage (Pia steht noch bei EastWest unter Vertrag)? Es darf weiter gemunkelt werden... alles deutet jedoch auf ein baldiges Comeback der ehemaligen Sängerin beim Voodooclub hin!
Am 14. April 2003 ist es dann endlich soweit – Pia Lund ist offiziell wieder zurück beim Voodooclub! Auf dem neuen Album hat Pia zu 2/3 der Songs Ihre Stimme beigesteuert. Die restlichen Songs wurden durch die Stimmen von Alison Galea und Kristina Daves (beide Beangrowers) untermalt.
Auch Live verstärkt Pia wieder den Voodooclub, beim Uni Campus Festival
in Paderborn am 27.06.2003 steht Pia Lund erstmals seit über 6 Jahren wieder mit dem Voodooclub auf der Bühne. Welcome back, Pia!
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Weiterhin spielen Phillip Boa and the Voodooclub im Sommer weitere Festivalauftritte , so beim Mera Luna in Hildesheim und beim Woodstage Open Air in Glauchau. Ende Juli erhält Phillip Boa kurzfristig die Anfrage auf der Zappanale in Bad Doberan zu spielen. In einer Nacht- und Nebelaktion werden Band & Technik zusammengetrommelt um am nächsten Tag auf dem Festival zu spielen. Boa: "Am Freitag hatte ich gerade eine Fotosession für das Magazin "Spex"... um 16 Uhr bekomme ich einen Anruf mit der Frage, ob ich auf der "Zappanale", einem Frank Zappa-Festival, spielen könne... ich sage okay und frage, wann das sein soll... nächste oder übernächste Woche?... "Nein, morgen" war die Antwort... Auf einem Zappa-Festival zu spielen ist zwar merkwürdig, aber der Mann hat meinen Respekt und wir versuchen das... |
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Zappanale 2003 Foto by boamania.de |
Wir haben dann binnen weniger Stunden Band, Crew und Transport organisiert und sind gestern morgen ins schöne Bad Doberan und nach Kühlungsborn, wo wir gewohnt haben, gefahren und haben um Mitternacht auf dem Festival gespielt. Die Zappa-Fans haben uns nicht ausgepfiffen, sondern uns zumindest respektiert. Durch die schnelle Information über unsere Webseiten sind auch noch ein paar Boa-Fans gekommen. Das Ganze war ein fabelhaftes Abenteuer." |
Als Vorbote zum neuen Album erscheint am 11.08.2203 die neue Single Slipstream . Das dazugehörige Video wurde unter der Regie von Ian und Mark von den Beangrowers in den Temple Studios und den Straßen von Valetta auf Malta gedreht. Die Single im edlen Digipack enthält neben dem Titeltrack noch 3 exklusive Non-Album Tracks. Obwohl die neue Single Auskopplung bewusst radiountauglich und sperrig gehalten ist, schafft sie es bis auf Platz 75 der Verkaufscharts.
Phillip Boa & the Voodooclub - "C90"
Am 01. September 2003 ist es endlich soweit - C90 das neue Studioalbum von Phillip Boa & the Voodooclub erscheint und ist als Hommage an die alte 90-Minuten-Kassette zu sehen. In der Presse wird das Album durchgängig in den höchsten Tönen gelobt: "...ohne Zweifel einer der letzten großen schillernden Indie-Ikonen... einzigartige Fähigkeit, große Songs mit wunderschönen Melodien zu schaffen... trotzdem klingt seine Musik nie nach Stillstand... schliesst das neue Album nahtlos an die Kritiker-Erfolge von Boas Frühzeit an... ist der ehemals 1/2-Popstar zu einem ganzen Songwriter geworden...". Das neue Album schafft es, sich (fast) ohne jegliche große Medienwerbung auf Platz 46 der deutschen Albumcharts zu plazieren.
C90
erscheint zuerst in einer limitierten Auflage im Pappschuber mit den zwei Bonus-Tracks When Onassis dated Lee
und Felt a great moment
. Weiterhin erscheint über L'Age D'or eine Vinylauflage von C90
und wird für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Die zweite CD Auflage von C90
erscheint im normalen CD-Tray ohne Bonustracks, dafür ist aber das Video zu Slipstream als Bonus enthalten. Zur Promotion wird das Album vorab stillecht als handbeschriebene Kassette an die einschlägigen Medien verteilt.
Seit längerer Zeit wurde das neue Album auch wieder mit verschiedenen Produzenten aufgenommen, so zum Beispiel mit Michael Ilbert (Tocotronic, Cardigans), Olaf O.P.A.L., der auch das Vorgänger-Album "The Red" produzierte sowie Phil Vinall (Placebo) und Gregor Hennig. Die Aufnahmen zu C90
fanden in den Kopenhagener Medley Studios, in den Mohrmann Studios in Bochum, im Rekorder Studio in Hamburg und in den "heimischen" Temple Studios auf Malta statt. Wie bereits auf den Alben zuvor sind auf C90
wiederum verschiedene Studiomusiker zum Einsatz gekommen.
Ein Personalwechsel fand im Bereich Publishing statt. Der "Gründer" der Hamburger Schule und jetzige Label-Chef von L'Age D'Or Carol von Rautenkranz übernimmt für Boa das Publishing und weitere Beratungstätigkeiten.
Im November dann Phillip Boa endlich wieder gemeinsam mit Pia Lund auf langersehnter Tour quer durch Deutschland: 7 Konzerte in 7 Städten in 7 Tagen werden ein voller Erfolg. Durch die treue Fangemeinschaft geraten die Konzerte für Boa und Band wiedermal zu einem unvergesslichen Erlebnis. Daher gibt es im Dezember noch einmal Nachschlag mit den bereits traditionellen Weihnachtskonzerten. Die Weihnachtskonzerte finden am 27. & 28.12.2003 wiederum in der Moritzbastei zu Leipzig statt.
Wie bereits auf den letztjährigen Konzerten und Festivals besteht das Live Line-Up vom Voodooclub neben Phillip (Gesang, Gitarre) nach wie vor aus David Rebel (Gitarre), Maik T. (Bass), Toett (Keyboards/Drums), Gereon Homann (Schlagzeug). Wie sehr Pia Lund von vielen Fans im Voodooclub vermisst worden war, zeigen die vielen (teilweise frenetischen) Pia-Pia Sprechchöre auf den Konzerten im Herbst.
Zu Promotionzwecken wird Punch & Judy Club
als weitere Single ausgekoppelt. Die Maxi-CD avanciert zum gesuchten Sammlerstück, da sich neben dem leicht verkürzten und geremixten Titelsong ein längeres Interview mit Phillip Boa zur Arbeit an C90 auf dieser befindet.
Fortsetzung folgt ...




